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    06.05.2021

    SENSOREN – SINNESORGANE DES FAHRZEUGS.

    Ohne sie fährt kein modernes Auto: Sensoren. Man findet sie unter anderem im Motor, in den Airbags oder an den Rädern. Besonders wichtig sind Sensoren für die Erfassung des Fahrzeugumfelds und damit für automatisierte Fahr- und Parkfunktionen. Felix Modes, Entwicklung Sensorverbund automatisiertes Fahren BMW Group, erklärt, welche Sensoren es gibt und wie sie funktionieren.

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    "Jeder Sensortyp hat seine Vorteile. Im Zusammenspiel ergänzen sie sich perfekt."
     
    Felix Modes, Entwicklung Sensorverbund automatisiertes Fahren BMW Group

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    SENSOREN ALS SINNESORGANE.

    Sensoren übernehmen die Aufgaben unserer Augen und Ohren. Sie sind die Sinnesorgane des Fahrzeugs und arbeiten im Verborgenen, damit Motor, Airbags, Räder und auch das automatisierte Fahren und Parken reibungslos funktionieren. Die Sensortechnik misst und bewertet das Geschehen im Umfeld des Autos und stellt sämtliche Veränderungen fest, damit die Assistenzsysteme entsprechend reagieren. Neben Regensensor, Lichtsensoren und weiteren Komfort- und Sicherheitsfunktionen arbeiten Forschung und Entwicklung bei den Autoherstellern und Partnern vor allem auf ein Ziel hin: das hoch automatisierte Fahren.

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    ASSISTENZSYSTEME FÜR VOLLE FAHRFREUDE.

    Doch bleiben wir in der Gegenwart. Schon heute ist die Anzahl verschiedener Assistenzsysteme, die nur mit Hilfe von Sensoren funktionieren, sehr beachtlich. Aus unserem Alltag sind die meisten kaum mehr wegzudenken. Notbremsassistenten, Nachtsichthilfen, Verkehrszeichenerkennung, Antiblockiersystem oder elektronische Stabilitätskontrollen sind neben Geschwindigkeitsregelung mit Bremsfunktion und Rückfahrassistent nur einige Beispiele der bemerkenswerten Technik. Aus dem Zusammenspiel von Ultraschall-, Kamera-, Radar- und zukünftig auch Lidar-Sensoren (auch bekannt als Laserscanner) ergibt sich die volle Stärke für komfortable Fahrfreude.

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    ULTRASCHALL UND KAMERA ALS PERFEKTES DUO.

    Rückfahrassistenten und Parkdistanzkontrolle nutzen die Ultraschalltechnik. Felix Modes betont, dass mit dieser Technik auf kurzer Reichweite eine sehr genaue Abstandsmessung möglich ist. Aber wie funktioniert Ultraschall genau?
     
    Um die Distanz festzustellen, strahlt der Ultraschallmesser Schallimpulse aus und misst den Zeitabstand des reflektierten Echos, das von einem Objekt wieder zurückgeworfen wird. Kamera-Sensoren hingegen variieren je nach Verwendungszweck. Wird für das Parken mit weiten Öffnungswinkeln gearbeitet, sogenannten Fish-Eye-Kameras, werden für die Fahrfunktionen Kameras verwendet, deren Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten ausgestattet sind.

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    MIT RADAR DURCH WIND UND WETTER.

    Die elektromagnetische Sensortechnologie, besser als Radar bekannt, ist aus der Automobilindustrie nicht mehr wegzudenken. Eingesetzt wird sie, um Geschwindigkeiten und Entfernungen zu messen.

     
    "Ausgesendete Funkwellen tasten die Objekte ab, das Echo eines Gegenstands wird ausgewertet und gegebenenfalls darauf reagiert."
     
    Felix Modes, Entwicklung Sensorverbund automatisiertes Fahren BMW Group

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    Eingesetzt werden Radar-Sensoren derzeit für alle Assistenzsysteme, die mit dem Spurwechsel in Verbindung stehen, sowie für die Notbremsfunktion und Abstandsregelung. Der große Vorteil ist, dass Wettereinflüsse kaum Auswirkungen haben.
     
    Während Ultraschall, Kamera und Radar in den aktuellen BMW Modellen schon verbaut sind, stellen Lidar-Sensoren den nächsten Schritt dar.

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    MIT LICHTIMPULSEN DURCH DIE NACHT.

    Lidar steht für „Light Detection and Ranging“ und ermöglicht es, mit aktiver Lichtausstrahlung und einer hervorragenden Auflösung Objekte auch bei Nacht genau einzuordnen. Das System sendet dazu horizontal und vertikal abgelenkte Lichtimpulse in die Umgebung.

     
    "Mit dem Lidar-Sensor kann so eine 3-D-Karte der unmittelbaren Umgebung erstellt werden, die sogenannte Punktewolke."
     
    Felix Modes, Entwicklung Sensorverbund automatisiertes Fahren BMW Group

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    Das Zusammenspiel dieser Sensoren sorgt nicht nur für Sicherheit und Komfort, sondern ermöglicht auch die nächsten Schritte in Richtung Zukunft und hoch automatisiertes Fahren. So kommen wir sicher ans Ziel.

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