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    01.12.2021

    EISKALTE KRAFT VOM POLARKREIS.

    Stahl ist in der Automobilindustrie unverzichtbar und wird auch für zukünftige Fahrzeuggenerationen nicht an Bedeutung verlieren. Aufgrund der besonders energieintensiven Herstellung kommt es bei der Stahlproduktion jedoch zu einem hohen CO2-Ausstoß. Wie lässt sich das mit der umfangreichen Nachhaltigkeitsstrategie der BMW Group verbinden? Die Antwort findet man am Polarkreis.

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    WIND- UND WASSERKRAFT AUS SCHWEDEN.

    Die nordschwedische Provinz Norrbotten nah am Polarkreis ist nicht nur für Rentiere und die spektakulären Nordlichter bekannt, sondern verfügt auch über einen großen Seehafen und seit Generationen gewachsenes Know-how in der Stahlproduktion. Zudem bietet die Region Zugang zu hochwertigem Eisenerz und erneuerbare Energiequellen wie Wind- und Wasserkraft. Diese Voraussetzungen macht sich das schwedische Start Up H2 Green Steel für eine umweltschonende Stahlproduktion ohne fossile Rohstoffe wie Kohle zunutze.

    Anders als bei herkömmlichen Verfahren, die Koks zur Stahlproduktion nutzen, setzt das Unternehmen mit Grünstrom produzierten Wasserstoff ein. So entsteht bei der sogenannten Direktreduktion des Eisenerzes kein CO2, sondern Wasser. Durch dieses Verfahren werden 95% der üblicherweise anfallenden CO2-Emissionen eingespart. Auch für den weiteren Herstellungsprozess wird lokaler Grünstrom verwendet.

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    GESCHLOSSENER KREISLAUF.

    Ab 2025 wird die BMW Group, die bereits heute zu großen Teilen wiederverwendeten Sekundärstahl in der Fahrzeugproduktion einsetzt, ausschließlich Stahl aus nahezu C02-freier Herstellung beziehen.



    "Innovative Technologien, die eine nahezu CO2-freie Herstellung von Stahl ermöglichen, haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Reduzierung der CO2-Emissionen in unserer Stahllieferkette."
     

    Dr. Andreas Wendt, Vorstand BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk

     

    Der Nachhaltigkeitsgedanke geht aber noch weiter. Mit dem schwedischen Start Up wurde darüber hinaus ein geschlossener Materialkreislauf vereinbart. Blechreste, die zum Beispiel beim Ausstanzen der Türen in Presswerken entstehen, werden von H2 Green Steel so aufbereitet, dass sie als neue Stahlrollen wieder an die BMW Werke geliefert werden können. So werden Rohstoffe in einer Kreislaufwirtschaft mehrfach genutzt und natürliche Ressourcen geschont. Durch den deutlich geringeren Energieaufwand reduzieren sich die CO2-Emissionen dadurch noch einmal um durchschnittlich 50 bis 80 Prozent gegenüber Stahl aus herkömmlicher Produktion.

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    BATTERIEN VOM POLARKREIS.

    Mit Northvolt nutzt ein weiteres schwedisches Unternehmen die nachhaltigen Energiequellen im hohen Norden. Die Batteriezellen, die ebenfalls mit lokalen Grünstrom in Norrbotten hergestellt werden, kommen bereits ab 2024 in BMW Fahrzeugen zum Einsatz.

    Die umfangreichen Nachhaltigkeitsmaßnahmen der BMW Group sorgen schon heute für die Fahrfreude der Zukunft.

    Lesen Sie hier mehr über die umweltschonende Gewinnung von Lithium für die Batterieproduktion.

    In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die ressourcenschonende Fahrzeugproduktion bei BMW.

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