BMW i Vision Circular

    30.01.2022

    KREISLAUFWIRTSCHAFT ALS CHANCE – DIE ZUKUNFT DER MOBILITÄT.

    Wie lassen sich Nachhaltigkeit und Umweltschutz mit der hohen Nachfrage nach Individualverkehr und den Interessen der Automobilindustrie vereinbaren? BMW gibt darauf eine klare Antwort:  Man setzt auf das Prinzip Zirkularität. Wie das funktioniert, welche CO2-Einsparungen dadurch möglich werden und warum es dennoch keinerlei Verzicht hinsichtlich Luxus gibt – wir verraten es Ihnen.

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    NACHHALTIGKEIT FEST IN DEN BMW UNTERNEHMENSWERTEN VERANKERT.

    Doch zuerst einmal ein kleiner Rückblick: Schon frühzeitig hat die BMW Group die Weichen für die Zukunft gestellt und Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung konsequent ins Zentrum ihrer Ausrichtung gerückt. Was in den 70ern mit einem eigenen Umweltbeauftragten begann, wurde über die Jahre vehement ausgebaut. Es wurden laufend ambitioniertere Ziele gesteckt und dementsprechend neue Technologien und Konzepte entwickelt. Für diese Nachhaltigkeitsstrategie und Transparenz wurde die BMW Group bereits mehrfach beim DOW Jones Sustainability Index ausgezeichnet.

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    Klimaneutrale Windräder

    DAS ZIEL IST KLAR: KLIMANEUTRALITÄT BIS 2050.

     
    "Wir liegen bei den CO2-Emissionen je produziertem Fahrzeug deutlich unter den Werten der übrigen deutschen Autoindustrie.“

     
    Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands der BMW Group
     

    Heute liegt besonders ein Aspekt im Fokus: CO2-Emissionen drastisch zu reduzieren. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist dabei die Elektrooffensive der BMW Group. So sind derzeit vier vollelektrische BMW Modelle sowie elf Plug-in-Hybride auf dem Markt – in den nächsten Jahren wird die Anzahl weiter ausgebaut. Bereits 2030 soll jedes zweite verkaufte Auto der BMW Group vollelektrisch sein. Weitere Maßnahmen, um den CO2-Abdruck zu minimieren, sind die Vereinbarung eines Bezugs von 100 % Grünstrom in unserer Lieferkette - das bezieht sich z.B. beim Fremdstrom für die Bereitstellung von Aluminium. Außerdem verfolgen wir einen verantwortungsvollen und sparsamen Umgang mit Ressourcen und konzentrieren uns auf den steigenden Einsatz von Sekundärmaterialien, sprich Recycling und Neuaufbereitung.

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    ZIRKULARITÄT ALS SCHLÜSSEL ZU EINER NACHHALTIGEREN ZUKUNFT.

    Circular economy

    Das bringt uns nun zurück zum Thema Kreislaufwirtschaft, oder Circular Economy im internationalen Kontext. Das Prinzip dahinter klingt plausibel: Da viele Ressourcen begrenzt sind, muss sich die Wirtschaft radikal umstellen: vom linearen „take, make, waste“-Prinzip hin zu einem echten Materialkreislauf, bei dem nichts mehr in den Müll wandert. Ziel der Kreislaufwirtschaft ist es, dass bestehende Rohstoffe und Produkte so lange wie möglich instandgehalten, wiederverwertet, repariert und geteilt werden. Nur durch konsequentes Recycling in der Produktion sowie in Fahrzeugbau und Entwicklung wird die Umwelt nachhaltig geschont.
     
    Dabei beginnt das Konzept bereits beim Design: Um Fahrzeuge nahezu vollständig wiederaufzubereiten, wird die Verwertbarkeit schon in der Entwicklungsphase berücksichtigt. So wird beispielsweise auch auf Rezyklate (recycelter und wiederaufbereiteter Kunststoff) und nachwachsende Rohstoffe für Innenraumverkleidung und Schallisolierung gesetzt.

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    PIONIER EINER NEUEN ZEIT: DER BMW i VISION CIRCULAR.

    BMW i Vision Circular

    Mit dem BMW i Vision Circular zeigt BMW, wie ein kompaktes, vollelektrisches Auto nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft aussehen könnte – ohne dabei Abstriche in Sachen Luxus und Fahrkomfort zu machen.  Das Concept Car besteht zu 100 % aus recycelten Materialien und ist ebenfalls zu 100 % recycelbar. Neben biobasierten Rohstoffen kommen vor allem Materialien zum Einsatz, die bereits einen Produktlebenszyklus durchlaufen haben. Das gilt beispielsweise auch für den Energiespeicher: Die Feststoffbatterie des BMW i Vision Circular ist komplett recyclingfähig und nahezu vollständig aus Materialien hergestellt, die aus dem Recyclingkreislauf stammen. Damit verkörpert das Fahrzeug den Anspruch der BMW Group, der nachhaltigste Automobilhersteller der Welt zu werden. Erwartet wird die Markteinführung mit 2040.

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    "Der BMW i Vision Circular zeigt, wie umfassend und konsequent wir nachhaltige Mobilität denken. Er steht für unseren Anspruch, Vorreiter bei der Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft zu sein."
     
    Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands der BMW Group

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    GELEBTE NACHHALTIGKEIT: KREISLAUFWIRTSCHAFT IM BMW GROUP WERK STEYR.

    BMW Group Werk Steyr

    Im weltweit größten Motorenwerk der BMW Group ist Nachhaltigkeit seit Langem fixer Bestandteil der Standortstrategie. Auch hier setzt man auf effektive Kreislaufwirtschaft: So werden sämtliche Metallspäne, die in der Produktion anfallen, gesammelt, sortiert und recycelt. Über das Jahr betrachtet ergibt das eine so große Menge, dass man daraus sogar einen ganzen Eiffelturm bauen könnte. Außerdem werden 100 % des Prozessabwassers in der Mechanischen Fertigung des Werks intern aufbereitet – pro Arbeitstag sind das etwa 60.000 Liter. Jährlich fließen rund 15 Millionen Liter wiederaufbereitetes Wasser zurück in die Produktion. Und so schließt sich der Kreislauf.

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